Regel Nummer 2: Der Weg führt nach innen

Suchst du dein Glück im aussen? Denkst du, dass dich mehr Geld, mehr Erfolg, mehr Ansehen glücklich machen würden? Natürlich darfst du das denken und den materiellen Erfolg anstreben – aber glücklich machen wird es dich nicht, da bin ich mir ziemlich sicher. Der Weg zum Glück führt nämlich nach innen. Oder anders gesagt: das Glück ist bereits in dir, du musst es nur erkennen.

Es ist eine einfache, schöne Wahrheit – und die ähnlich wie das Leben im Jetzt etwas quer zu den Vorstellungen unserer Gesellschaft liegt. Da dreht sich doch alles um den äusseren Glanz, um Ehre, Ruhm, Reichtum, Erfolg, Gewinn und was weiss ich. Doch hat denn Erfolg schon mal jemanden glücklich gemacht? Kannst du überhaupt glücklich gemacht werden durch einen äusseren Anlass? Lass das mal auf dich wirken.

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Wenn du mehr hast, willst du noch mehr haben. Genug ist im Materiellen nie genug. Es fehlt immer noch etwas, damit dein Hunger nach mehr gestillt ist. Und dann immer noch etwas, ohne Ende. Es kann dich auch niemand glücklich machen. Wenn du nach der Traumfrau oder dem Mister X suchst, der dir zu deinem Glück noch fehlt – du wirst ihn nicht finden. Oder den oder die du findest, wird es nicht schaffen, dich glücklich zu machen.

Der Grund ist ganz einfach: das Glück ist in dir. Es gibt nichts im aussen, weder Geld noch Menschen, die dich glücklich machen können. Es liegt einzig und allein an dir, dich auf den Weg in dein Innerstes zu begeben und die Fülle und die Schönheit zu entdecken. Kleine Einschränkung: da ist natürlich nicht alles nur schön und angenehm. Auf dem Weg zu dir selbst begegnest du auch Schattenseiten, deinen inneren Dämonen. Du musst sie nicht bekämpfen sondern kannst sie als Teil von dir annehmen. Ich sehe gerade, dass ich noch zwei Regeln angekündigt habe, die dem sehr nahe sind: Selbstliebe und Selbsterkenntnis. Das werde ich hier also nicht weiter ausführen (kommt davon, wenn man sich solche Vorgaben macht…)

Der Weg nach innen ist aufregender, als sich jemand vorstellen kann, der sich vom aussen abhängig gemacht hat und ständig den Kick braucht. Also eigentlich fast alle in unserer Gesellschaft: hier geht es doch stets darum, dass wir unterhalten werden wollen. Dabei ist das alles nur ein müder Abklatsch vom richtigen Abenteuer, das dich auf dem Weg zu dir erwartet, vom richtigen Leben.

Ich habe im vorherigen Beitrag etwas zum Meditieren geschrieben. Hier geht es darum, dass du zu dir kommst. Der Atem verbindet dich mit dem äusseren Leben und ist gleichzeitig nicht materiell. Wenn du dich auf ihn konzentrierst, fühlst du das Leben in dir und um dich. Du fühlst dein Selbst in deinem Körper. Auch spannend: du bist nicht dein Körper. Er ist die Wohnung für dein höheres Bewusstsein, das sich in diesem Körper erfahren kann. Fühle bei der Meditation dich in deinem Körper. Du bist diese feine Energie, die du in deinen Fingern, Zehen, Füssen, Händen und im ganzen Körper fühlen kannst. Wenn ich dies schreibe, kann ich mich als warme, kribbelnde Lebensenergie in mir fühlen. Ich weiss noch, wie ich es das erste Mal geschafft habe: Ich war im Ausland für einen Gastvortrag und kam früher ins Hotel. Da habe ich das Hörbuch „Torwege zum Jetzt“ von Eckhart Tolle gehört, in dem er den Körper als Tor zum Bewusstsein beschreibt und dazu eine einfache Meditationsübung vorgibt. Ich fühlte also meine Füsse und konnte dann diese Energie bis in meine Beine fühlen! Das war ein wunderbares Erlebnis, mir liefen die Tränen in Strömen über die Wangen. Ich lag da und war selig. Und dabei war das erst ein Anfang.

Fühle dein Herz, wie es von Licht gefüllt ist, das sich über deinen Körper ausbreitet. Das spirituelle Herz befindet sich übrigens in der Mitte und hat nur im übertragenen Sinn etwas mit dem pulsierenden Organ zu tun. Vielleicht kannst Du das auch fühlen? Es ist auch eine wunderbare Erfahrung, diese Energie und die Aufmerksamkeit im ganzen Körper zirkulieren zu lassen, jedes Organ zu fühlen und es liebend wahrzunehmen. Das ist eine wunderbare und aufregende Reise, bei der es viel zu entdecken gibt – und die immer tiefere Schichten erreichen kann.

Gerade in der Natur erleben wir es, dass uns ein Eindruck glücklich macht. Es ist aber eigentlich umgekehrt: der Eindruck hilft uns dabei, das innere Glück wahrzunehmen. Auch wenn wir also die Ursache im aussen wahrnehmen, ist sie eher der Auslöser. Das gilt auch für liebe Menschen. Meine geliebte Partnerin kann mich nicht glücklich machen. Aber in wunderbaren Momenten der Verbindung kann man das Glück teilen und viel intensiver fühlen als wir es alleine tun. Im ersten Moment klingt es vielleicht etwas unromantisch, wenn ich sage, wir können uns nicht glücklich machen. Aber für eine liebevolle Partnerschaft ist es eine grosse Erleichterung und Befreiung, wenn diese Erwartung nicht besteht.

Und dann noch zurück zum materiellen Erfolg. Wenn du dich nicht davon abhängig machst, wenn du ihn nicht anstrebst und wenn dir die Mittel heilig sind und nicht Mittel zum Zweck, dann wird er sich einstellen. Es ist das Prinzip der Fülle, über das ich hier auch schon geschrieben habe: wenn du diese Fülle in dir wahrnimmst, dann wird sie sich auch im aussen manifestieren. Auch wenn dir das dann gar nicht mehr so wichtig ist. „Wer hat, dem wird gegeben“, heisst es. Dieser äussere Reichtum macht dich nicht glücklich sondern ist dann Ausdruck deines inneren Glücks und Reichtums.

Immer weiter
Das Licht der Welt
Anerkenne Deine Heiligkeit

 

3 Gedanken zu “Regel Nummer 2: Der Weg führt nach innen

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