Yoga (auch) für Männer

Noch ganz frisch sind die Eindrücke vom zweiten Yoga-Wochenende, das ich auf der Rigi verbringen durfte. Meine Partnerin hat es durchgeführt, und es war wieder sehr schön, sehr erholsam und friedlich. Und wir waren immerhin 25% Männer (also 3 von 12 Teilnehmenden). Wir haben uns mehrfach gefragt, weshalb Männer nach wie vor in der Minderheit sind, wenn es um Yoga und Meditation geht. Jedenfalls bei uns. Leserinnen und Leser meines Blogs wissen, dass genau dieser Umstand dazu geführt hat, dass ich vor zwei Jahren diesen Blog über Achtsamkeit und Bewusstsein für Männer begonnen habe. Weiterlesen

2 Jahre Männerherz

Am 19. Mai 2015 veröffentlichte ich den ersten Beitrag auf Männerherz. Zeit für eine Zwischenbilanz – oder eine Standortbestimmung, wie das meine Partnerin nennen würde. „Start in ein Abenteuer“ habe ich diesen Blogbeitrag überschrieben. Ein bisschen Abenteuer war das schon. Zunächst war der Wunsch zu den Themen Bewusstheit und Achtsamkeit zu schreiben und vor allem Männer zu ermuntern, sich diesen Fragen zu stellen und auch dazu zu stehen. Es war mir ein Bedürfnis, etwas für Männer zu tun. Und dafür musste ich mich konsequenterweise auch zu diesen Aussagen und Themen bekennen. Nachdem ich mich zuerst noch als Person nicht zu erkennen gegeben hatte, folgte dieser logische Schritt schon bald. Ich gab mich also mit Name und Bild zu erkennen und stellte auch die Verbindung zu meiner beruflichen Identität und das entsprechende Blog her. Schon ein bisschen abenteuerlich… Weiterlesen

Zeit der Entscheidung

Je stärker das Ego ist, umso stärker ist das Gefühl der Getrenntheit zwischen den Menschen. Die einzigen Handlungen, die keine Gegenreaktion herausfordern, sind solche, die dem Wohl aller dienen. Sie beziehen ein, statt auszugrenzen. Sie verbinden, statt zu trennen. Sie dienen nicht »meinem« Land, sondern der ganzen Menschheit, nicht »meiner« Religion, sondern der Entfaltung des Bewusstseins aller Menschen, nicht »meiner« Spezies, sondern allen fühlenden Wesen und der ganzen Natur. (Eckhart Tolle, Eine neue Erde, S.299)

Meiner Ansicht (und Einsicht) nach verkörpert der aktuelle US-amerikanische Präsident vollkommen dieses trennende Ego. Donald Trump steht für wirtschaftlichen Erfolg und für Macht. Und gleichzeitig pervertiert er den Amerikanischen Traum. In seiner Hässlichkeit (ich meine nicht das Äussere) zeigt er uns auf, wohin dieser am äusseren Erfolg ausgerichtete Weg führt. Der Zweck heiligt angeblich die Mittel (in Trumps Welt) – aber jetzt wird offensichtlich, dass dies eben nicht so ist. Aus dem Trennenden, Unbewussten kommen unweigerlich negative Worte und Handlungen. Weiterlesen

Regel Nummer 7: Dein Leben ist wertvoll

Habe ich „nur“ dieses eine Leben? Kriege ich eine zweite Chance, wenn ich das aktuelle vermassle? Ist ohnehin alles vorbestimmt? Oder ist alles eine Illusion? Spielt überhaupt eine Rolle, was ich hier mache? Manchmal ist es schon etwas verwirrend, was so gesagt wird. Und oft ist das eine wahr und das Gegenteil auch. Oder beides unwahr…  Weiterlesen

Regel Nummer 2: Der Weg führt nach innen

Suchst du dein Glück im aussen? Denkst du, dass dich mehr Geld, mehr Erfolg, mehr Ansehen glücklich machen würden? Natürlich darfst du das denken und den materiellen Erfolg anstreben – aber glücklich machen wird es dich nicht, da bin ich mir ziemlich sicher. Der Weg zum Glück führt nämlich nach innen. Oder anders gesagt: das Glück ist bereits in dir, du musst es nur erkennen. Weiterlesen

Regel Nummer 1: Lebe im Jetzt

Es wäre so einfach, doch es fällt unserem vom Verstand getriebenen Ego sehr schwer: Es ist der Schlüssel fürs Glück, wenn wir im Augenblick leben, statt mit der Vergangenheit zu hadern, verpassten Chancen nachzutrauern oder unsere Erwartungen in die Zukunft zu projizieren. Weiterlesen

Veränderungsbereitschaft

In mehreren Gesprächen im Umfeld von Bibliotheken ist in letzter Zeit immer wieder das Thema der Veränderungsbereitschaft angesprochen worden. Für Bibliotheken und die Menschen, die in Bibliotheken arbeiten (und natürlich in vielen anderen Berufen) stellt sich die Herausforderung, dass sie sich auf ständige Veränderungen im Umfeld einstellen müssen, die eine direkte Auswirkung auf ihre Tätigkeit haben. Viele haben einen Beruf in diesem angeblich stabilen und ruhigen Umfeld gewählt und müssen nun feststellen, dass es mit der Ruhe vorbei ist. In der Trendanalyse Horizon Report Library Edition wurde diese Herausforderung mit „bereitwillige Annahme radikaler Veränderungen“ bezeichnet. Wie können wir dies erreichen? Weiterlesen

Achtsamkeit im Beruf

Achtsamkeit, bzw. Mindfulness, wird als ein gesellschaftlicher Trend genannt. Was bedeutet das, und weshalb soll das für die Berufswelt relevant sein? Für mich privat ist Achtsamkeit und bewusstes Leben schon länger ein Thema. Nun tritt es auch im beruflichen Umfeld mehr und mehr in den Vordergrund. Wenn ich sonst in meinem beruflichen Blog über Trends aus dem Umfeld von Bibliotheken berichte und kommentiere, gibt es nun also einen Beitrag zum gesellschaftlichen Trend der Achtsamkeit.

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Leben im Jetzt

Leben im Jetzt – es ist wohl das einfachste und machtvollste Konzept, um bewusst zu leben. Eckhart Tolle hat es in seinem gleichnamigen Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ wunderbar erklärt. Um die Jahreswende denken wir gerne zurück und blicken nach vorn. Das ist auch in Ordnung, aber entscheidend ist es, dass du dabei immer bei dir in der Gegenwart bist.

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