Festtage und Arschengel

Die Festtage bieten wieder jede Menge Gelegenheit, sich mit dem Phänomen der „Arschengel“ zu befassen. Sagt dir das etwas? Als Arschengel bezeichnet Robert Betz die lieben Mitmenschen, die uns dort treffen, wo es weh tut – und uns dadurch die Möglichkeit geben, unsere Schwächen und Verletzungen zu fühlen und bewusst damit umzugehen und sie vielleicht sogar aufzulösen. Deshalb sind diese Menschen auch Engel, die uns einen wunderbaren Dienst erweisen, für den wir dankbar sein dürfen.

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Liebe oder Selbstliebe?

In den letzten Tagen bin ich mehrfach über Beiträge gestolpert, in denen von Liebe und Selbstliebe die Rede war – und bei denen ich den Eindruck hatte, dass die Schreibenden mit ihrer Vorstellungen etwas auf dem Holzweg sind. Tja, was ist das Liebe? Und was unterscheidet Selbstliebe von Egoismus? Weiterlesen

Darüber sprechen

Wir Männer haben es ja nicht so mit dem Sprechen über Gefühle oder über persönliche Dinge. Wir unternehmen lieber etwas zusammen, egal ob mit einem männlichen oder weiblichen Gegenüber. Wir sprechen nicht gerne Dinge aus, die uns selbstverständlich erscheinen. Oder wir reden nicht gerne über unsere Gefühle. Und manchmal wissen wir nicht, wie wir ein persönliches Gespräch führen. Ich habe in jüngster Zeit mehrmals erlebt, dass es sich wirklich lohnt zu reden. Weiterlesen

Mannsbilder – Ergänzung

Beim letzten Blogbeitrag habe ich doch einiges unterschlagen – und es ist sicher interessant zu sehen, was ich ausgelassen habe… Ich habe mich auf das Buch von Peter A. Schröter und seine Interpretation des Parzival bezogen. Ich habe vom Muttersöhnchen, vom Held und Krieger sowie vom König gesprochen, von Phasen die man durchleben muss, die man kennen muss, um ein vollständiger Mann zu sein. Nach Schröter gehören zu einem vollständigen (er nennt es den phallischen) Mann zwischen dem Krieger und dem König noch der Magier sowie der Liebhaber. Weiterlesen

In Rollen gefangen

Es ist ja schon faszinierend, wie wir es schaffen, uns in bestimmten Rollen einzurichten, uns dadurch einzuschränken, uns unzufrieden oder unglücklich zu machen – und dies alles nicht hinterfragen zu können. So ist es jedenfalls lange Jahre mir ergangen. Und parallel dazu meiner damaligen Ehefrau. Erst nach der Trennung haben wir es geschafft, dies zu erkennen und befreit unseren Weg zu gehen. Weiterlesen

von Männern und Frauen

Nach meinen ersten Aktivitäten als Männerherz ist mir aufgefallen, dass vorwiegend Frauen auf mein Bekenntnis zu einem spirituellen Weg und die Bereitschaft darüber zu schreiben reagiert haben. Sei es in den Kommentaren zum Blog oder mit Likes auf Facebook oder in persönlichem Feedback. Es überrascht mich nicht, sondern bestätigt mein Gefühl, das wir Männer hier noch etwas Nachholbedarf haben. Das gilt auch für mich.

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Das männliche Prinzip

Hui, jetzt lehne ich mich mal weit aus dem Fenster. Und sichere mich gleich mit einem Disclaimer ab: folgende Ausführungen sind meine aktuellen Gedanken zu diesem grossen Thema und erheben keinen Anspruch auf mehr. Aber mit meiner Entscheidung, mich öffentlich in meinem Blog zu Männerthemen zu äussern, habe ich diesen Weg nun eingeschlagen. Also, wie sehe ich das männliche Prinzip? Welches ist die Rolle des Mannes in unserer Welt, beziehungsweise in einer neuen Welt? Weiterlesen

Du hast die Wahl!

Alles sei vorherbestimmt, ist eine gängige Meinung in spirituellen Kreisen. Egal, was ich tue, es entspricht einem grossen Plan. Ich möchte dem ein anderes Prinzip entgegenhalten, das für mich besser stimmt: Nichts geschieht zufällig und alles, was geschieht, dient unserer inneren Entwicklung (man könnte auch sagen: Heilung).
Wenn ich davon ausgehe, das alles vorbestimmt ist, habe ich keine Wahl. Ich spule quasi mein Programm ab, würde meine mir zugedachte Rolle spielen. Ich glaube aber, dass das bewusste Wählen den tieferen Sinn unserer Existenz ausmacht. Weiterlesen

Loslassen – wie geht das?

Loslassen ist zweifellos ein grosses Thema. Am Anfang meines Wegs habe ich mir unter loslassen vorgestellt, man müsse Dinge, Emotionen oder Beziehungen loswerden, abstossen. Ich verband es mit einer Aktivität, um unliebsame Aspekte abzuschütteln. So ungefähr jedenfalls. Später kam ich zur Einsicht, dass loslassen genau umgekehrt bedeutet, dass man etwas annimmt. Also nicht negieren, sondern bejahen. Ich zitiere hier wieder aus David R. Hawkins Buch „Loslassen“. Er schreibt (S.296 in der englischen E-Book-Ausgabe): Weiterlesen