In den letzten Tagen haben mir mehrere jüngere Menschen davon erzählt, dass sie sich über ihre Zukunft Gedanken machten. Sie fragen sich, was sie beruflich tun könnten. Sie möchten nicht einfach einen Job haben um Geld zu verdienen und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, sondern sie möchten etwas Sinnvolles tun. Sie möchten dazu beitragen, dass die Welt besser wird. Schön, dass sie diese Frage stellen – aber die Antwort ist gar nicht so einfach… Weiterlesen
Männer
Bedürftigkeit
In einem spannenden Interview im Tages-Anzeiger sagt Domina Karolina Leppert, dass die Männer bedürftig seien und sich selbst klein machten. „Er ist bedürftig, er weiss es nur nicht.“ Sie bezieht sich hier auf die konkrete Situation, wenn der Mann seine Dominanzwünsche bei einer Prostituierten auslebt. Aber ich finde, sie spricht hier etwas sehr Grundsätzliches an, das nicht nur in dieser speziellen Situation zum Ausdruck kommt. Wir (Männer) sind bedürftig, aber wir wissen es nicht. Und wir machen uns dadurch klein.
Von Machos und Autos
Da habe ich ja eine herausfordernde Hausaufgabe gefasst: meine Lehrerin Katharina hat die SeminarteilnehmerInnen wieder mit „Geschenken“ bedacht, mit Botschaften aus der geistigen Welt. Bei mir fragte sie, ob ich etwas gegen Autos habe? Und ich müsste mehr meine Macho-Seite ausleben. Was mache ich mit diesem „Geschenk“? Weiterlesen
Der kleine Junge in Dir
Es ist eine Erkenntnis mit erstaunlicher Wirkung: den kleinen Jungen in dir zu erkennen ist ein Schlüssel für inneren Frieden. Ich frage mich manchmal, weshalb wir so etwas nicht früher lernen… Viele (oder vielleicht sogar alle?) unserer unbewussten Emotionen, die uns das Leben manchmal so schwer machen, kommen von dem kleinen Jungen (für weibliche Leserinnen gilt dies sinngemäss für das kleine Mädchen…) in uns. Wenn wir dieses kleine Kind mit seinen ungestillten Bedürfnissen, Ängsten usw. erkennen und liebend annehmen, können wir uns von diesen negativen Emotionen befreien. Weiterlesen
Mannsbilder – Ergänzung
Beim letzten Blogbeitrag habe ich doch einiges unterschlagen – und es ist sicher interessant zu sehen, was ich ausgelassen habe… Ich habe mich auf das Buch von Peter A. Schröter und seine Interpretation des Parzival bezogen. Ich habe vom Muttersöhnchen, vom Held und Krieger sowie vom König gesprochen, von Phasen die man durchleben muss, die man kennen muss, um ein vollständiger Mann zu sein. Nach Schröter gehören zu einem vollständigen (er nennt es den phallischen) Mann zwischen dem Krieger und dem König noch der Magier sowie der Liebhaber. Weiterlesen
Mannsbilder
Ich habe gerade ein erhellendes Buch gelesen, das wunderbar zu Männerherz passt. Der Psychologe und Tantra-Lehrer Peter A. Schröter* beschreibt darin die grundlegenden Herausforderungen für ein erfülltes Männerleben – und wie man es erreichen kann. Er macht dies parallel zur Geschichte von Parzival, dem mittelalterlichen Helden, der aber erstaunlich moderne Themen berührt. Es gehört zu unserem Leben, dass wir verschiedene Stufen durchlaufen, dass wir alle Aspekte unseres Seins erleben und annehmen, damit wir ein vollständiger Mann werden können. Weiterlesen
In Rollen gefangen
Es ist ja schon faszinierend, wie wir es schaffen, uns in bestimmten Rollen einzurichten, uns dadurch einzuschränken, uns unzufrieden oder unglücklich zu machen – und dies alles nicht hinterfragen zu können. So ist es jedenfalls lange Jahre mir ergangen. Und parallel dazu meiner damaligen Ehefrau. Erst nach der Trennung haben wir es geschafft, dies zu erkennen und befreit unseren Weg zu gehen. Weiterlesen
Naturerlebnisse und echte Kerle
In der Sonntagszeitung ist am 2.August unter dem Titel „Weck den Kerl in Dir“ ein Beitrag erschienen, der den Wunsch nach (extremen) Naturerlebnissen von Männern thematisierte. Der Schwerpunkt lag auf dem Extrem-Survivor Bear Grylls, der seine Aktivitäten medial mit grossem Erfolg verbreitet. Und über die Männer, die diese spektakulären Taten vom heimischen Sofa aus mitverfolgen. Da finde ich allenfalls spannend, dass sich hier offenbar eine Sehnsucht nach solchen „echten“ Abenteuern in der Wildnis ausdrückt. Interessanter finde ich allerdings den weniger spektakulären Teil, dass nämlich viele Männer (und Frauen) in der Natur zu sich selber finden.
Herzen öffnen
Wenn ich mir verschiedene Wege von Menschen vor Augen führe, die den Schritt in die Bewusstheit gemacht haben, fällt mir auf, dass es fast überall einen Anstoss gebraucht hat. Manchmal waren es regelrechte Schicksalsschläge oder körperliche Zusammenbrüche, die am Anfang standen. Andere suchen und finden einen bewussten Menschen, der ihnen „das Herz öffnet“. Anscheinend schaffen es aber nur wenige Menschen, sich aus eigener Kraft und ohne Not für diesen Weg zu entscheiden.

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