von Männern und Frauen

Nach meinen ersten Aktivitäten als Männerherz ist mir aufgefallen, dass vorwiegend Frauen auf mein Bekenntnis zu einem spirituellen Weg und die Bereitschaft darüber zu schreiben reagiert haben. Sei es in den Kommentaren zum Blog oder mit Likes auf Facebook oder in persönlichem Feedback. Es überrascht mich nicht, sondern bestätigt mein Gefühl, das wir Männer hier noch etwas Nachholbedarf haben. Das gilt auch für mich.

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Das männliche Prinzip

Hui, jetzt lehne ich mich mal weit aus dem Fenster. Und sichere mich gleich mit einem Disclaimer ab: folgende Ausführungen sind meine aktuellen Gedanken zu diesem grossen Thema und erheben keinen Anspruch auf mehr. Aber mit meiner Entscheidung, mich öffentlich in meinem Blog zu Männerthemen zu äussern, habe ich diesen Weg nun eingeschlagen. Also, wie sehe ich das männliche Prinzip? Welches ist die Rolle des Mannes in unserer Welt, beziehungsweise in einer neuen Welt? Weiterlesen

Ich liebe, also bin ich.

Heute ist mir während der Meditation dieser Gedanke gekommen: ich liebe, also bin ich. Und dieser Gedanke gefiel mir: Wir ersetzen das Denken durch Lieben und korrigieren diesen Irrtum von Descartes, der den Verstand mit Bewusstsein gleichgesetzt hat. Lassen wir uns nicht mehr vom Verstand sondern vom Herzen leiten! Weiterlesen

Männer, es ist Zeit…

In letzter Zeit passiert es immer häufiger, dass ich von Personen, die ich mehr oder weniger gut kenne, auf spirituelle Themen angesprochen werde. Oder ich nehme es zumindest so wahr – vielleicht bin ich auch einfach hellhöriger für solche Fragen geworden. Was mir auch auffällt: es sind fast immer Frauen, die von ihrer Yogastunde oder von Meditation sprechen. Neulich war ich auf einer Konferenz an einem Festessen, und es stellte sich heraus, dass an unserem Tisch mit 10 Personen fünf Frauen regelmässig Yoga praktizierten, plus ein Mann der Meditation praktiziert. An einem anderen Treffen erzählt mir eine Frau, mit der ich beruflich zu tun habe, von ihrer Yoga-Übung vom Morgen. Ihre Lehrerin habe ihr gesagt, sie solle sich mit dem ganzen Raum, dann mit der ganzen Stadt und schliesslich mit dem ganzen Land verbinden und auf ihrer Haut fühlen – und es sei gelungen. Jetzt denke ich wohl, sie sei esoterisch, entschuldigte sie sich. Ich sagte ihr dann, dass das für mich nicht fremd sei. Weiterlesen

Männer als Opfer? Nein danke!

Dieser Tage habe ich gerade zwei Berichte/Interviews mit Psychologen/Therapeuten gelesen, die sich zum Thema Männer und ihre Rollen geäussert haben. Im einen Beitrag im Tages-Anzeiger (Zürich/Schweiz) meint der Psychoanalytiker Alain Valterio, Väter müssten ihren Platz wieder neu finden und sich von den Kindern distanzieren. Ich verstehe seine Aussagen im Interview so, dass die Väter sich zu sehr an den Wünschen der Mütter orientierten und die Kinder zu sehr ins Zentrum ihres Lebens stellten. Der Vater solle der grossende Schweigende sein, heisst der Titel seines Buches. Ich höre hier das Klagen eines unzufriedenen Mannes, der die Gesellschaft und die Frauen (die Mütter) für die fehlerhafte Entwicklung verantwortlich macht. Weiterlesen

Start in ein Abenteuer

Seit einigen Jahren (genau genommen seit August 2011) bin ich bewusst auf diesem Weg. Ich ahnte damals schon, dass die Söhne Mannheims wohl Recht hatten: „dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg ist steinig und lang.“ Als ich den Song im September 2011 auf der Terrasse eines Bergrestaurants hörte, liefen mir die Tränen nur so runter. Die schöne und etwas traurige Wahrheit berührte mich sehr. Weiterlesen