Wozu Leiden?

Das Thema Leiden war in letzter Zeit ziemlich präsent – sei es im Kontext des Karfreitags und der Leidensgeschichte (und Auferstehung) Christi, sei es im Zusammenhang mit dem 600. Geburtsjahr von Bruder Chlaus oder in der Biografie des Buddha. Auch neulich im Film „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ stand das Leiden eines Vaters über den gewaltsamen Tod seiner Tochter im Zentrum. Und wie er dieses Leiden überwinden und sich befreien konnte. Immer wieder werden Menschen auf ihrem Pfad der Erleuchtung von Leiden erfasst. Leid ist überall sichtbar auf der Welt – in Konflikten, Ungerechtigkeiten, Kriegen, Naturkatastrophen und häufig auch in Familien, in Beziehungen. Wozu dieses Leiden? Brauchen wir Menschen das Leid? Gibt es einen Weg ohne Leiden?

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Gefühle zeigen

Ein Klassiker: wir waren neulich im Wald und sassen um ein schönes Feuer. Ich schwärmte vom Grün der Bäume und von der erwachenden Natur im Frühjahr, die ich auf einer Wanderung gerade erlebt hatte. Und erzählte noch, wie wir früher unsere Mutter belächelten, wenn sie über das wunderschöne Lindengrün der jungen Buchenblätter im Frühjahr schwärmte. Wir Kinder fanden das irgendwie belustigend. Da sagte ein junger Mann in unserer Runde, dass das jetzt aber schön sei, dass ich das erzähle. Ihn hätte man nämlich neulich in der Familie ausgelacht, als er sich über das Grün im Garten freute und dies auch zum Ausdruck brachte. Ein Mann, der über die Natur ins Schwärmen kommt! Das geht doch nicht – dachten sie. Ein „richtiger“ Mann freut sich allenfalls über Sport, Motoren, schöne Frauen. Aber über Blumen im Garten? Das ist irgendwie suspekt. Weiterlesen