Zum Wohle aller

Mir kommt da gerade ein Gedanke… In der Bibliothekscommunity wird gerade eine Publikation von David Lankes auch im deutschen Sprachraum diskutiert. Er betont in seinem Buch „Expect More“ den gesellschaftlichen Auftrag von Bibliotheken. Dieser besteht darin, dass Bibliotheken zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen, indem sie die Schaffung von Wissen ermöglichen:

The mission of a library is to improve society through facilitating knowledge creation in the community.

Ich finde das eine sehr schöne und kraftvolle Mission. Als Bibliotheksverantwortlicher oder -mitarbeitende kann ich mir nun überlegen, wie ich dazu einen Beitrag leisten kann, dass unsere Gesellschaft verbessert wird. Und da habe ich mir überlegt, wie das denn wäre, wenn auch andere Bereiche ein solches Selbstverständnis hätten, z.B. die Politik oder die Wirtschaft…

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Zeit der Entscheidung

Je stärker das Ego ist, umso stärker ist das Gefühl der Getrenntheit zwischen den Menschen. Die einzigen Handlungen, die keine Gegenreaktion herausfordern, sind solche, die dem Wohl aller dienen. Sie beziehen ein, statt auszugrenzen. Sie verbinden, statt zu trennen. Sie dienen nicht »meinem« Land, sondern der ganzen Menschheit, nicht »meiner« Religion, sondern der Entfaltung des Bewusstseins aller Menschen, nicht »meiner« Spezies, sondern allen fühlenden Wesen und der ganzen Natur. (Eckhart Tolle, Eine neue Erde, S.299)

Meiner Ansicht (und Einsicht) nach verkörpert der aktuelle US-amerikanische Präsident vollkommen dieses trennende Ego. Donald Trump steht für wirtschaftlichen Erfolg und für Macht. Und gleichzeitig pervertiert er den Amerikanischen Traum. In seiner Hässlichkeit (ich meine nicht das Äussere) zeigt er uns auf, wohin dieser am äusseren Erfolg ausgerichtete Weg führt. Der Zweck heiligt angeblich die Mittel (in Trumps Welt) – aber jetzt wird offensichtlich, dass dies eben nicht so ist. Aus dem Trennenden, Unbewussten kommen unweigerlich negative Worte und Handlungen. Weiterlesen