In Rollen gefangen

Es ist ja schon faszinierend, wie wir es schaffen, uns in bestimmten Rollen einzurichten, uns dadurch einzuschränken, uns unzufrieden oder unglücklich zu machen – und dies alles nicht hinterfragen zu können. So ist es jedenfalls lange Jahre mir ergangen. Und parallel dazu meiner damaligen Ehefrau. Erst nach der Trennung haben wir es geschafft, dies zu erkennen und befreit unseren Weg zu gehen. Weiterlesen

Im Kleinen wirken

Angesichts des Elends und des Leids in der Welt könnte ein mitfühlender Mensch verzweifeln. Als ich neulich mit meiner Partnerin durch Wien spazierte, brachte sie es fast nicht übers Herz an bettelnden Menschen vorbeizugehen. Ich „wusste“, dass Betteln in Grossstädten oft professionell organisiert ist und dass man mit einer milden Gabe eher dieses System unterstützt als tatsächlich einem Menschen hilft. Oder ich glaubte es zu wissen, denn ich habe mit keinem dieser Menschen gesprochen. Meine Partnerin ist dann zu einer bettelnden Frau zurückgekehrt und hat ihr etwas Geld gegeben. Als wir am nächsten Tag wieder durch diese Gasse gingen, lächelte die Bettlerin meine Partnerin an. Sie freute sich über die milde Gabe vom Vortag. Es war offenbar richtig gewesen, dem Impuls zu folgen. Weiterlesen

Arbeiten mit Herz

Heute zeigt mir die Statistik von WordPress an, dass mein Männerherz-Blog mehr Zugriffe verzeichnet als mein doch schon etabliertes fachliches Blog. Klar, ich habe im beruflich ausgerichteten Blog in letzter Zeit bewusst explizit auf das Blog zum Thema bewusstes Leben verlinkt. Ich finde dies eine wunderbare Entwicklung, die mir zeigt, dass Bewusstheit gerade auch im beruflichen Umfeld immer wichtiger wird. In diesem Beitrag möchte ich die beiden Aspekte gemeinsam betrachten. Was bedeutet bewusstes Leben für die tägliche Arbeit, für das Berufsleben? Weiterlesen

Den Verstand beobachten

Wenn du bereit bist, dein Bewusstsein über den Verstand zu stellen, ist ein wichtiger Schritt getan. Nur fällt es nicht gerade leicht, dies im Alltag auch wirklich umzusetzen. Auch bei der Mediatation tauchen früher oder später Gedanken auf. Ein wirkungsvoller Ansatz ist es, seinen Verstand zu beobachten. Weiterlesen

Hass mit Liebe begegnen

Viele meiner Netzfreunde äussern sich dieser Tage in den sozialen Medien. Sie kommentieren Beiträge, verschicken Links. Mich freuen die Postings und Meldungen, in denen Toleranz gegenüber den Mitmenschen, Herzensgüte für die Bedürftingen und Mitgefühl für die Schwachen zum Ausdruck kommen. Aus den Geschichten über spontane Hilfsaktionen, über den persönlichen Einsatz von Einzelpersonen oder aufopfernde humanitäre Hilfe spricht so viel Liebe und Menschlickeit. All diesen Menschen und Organisationen gilt mein herzlichster Dank. Sie leben vor, dass man dem Hass mit Liebe begegnen kann. Ich verneige mich vor euch! Ihr macht die Welt zu einem besseren Ort!

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Als wär’s das erste Mal

Gestern schrieb ich darüber, wie intensiv eine Erfahrung macht, wenn man sich vorstellt, es sei das letzte Mal. Das geht aber auch, wenn wir uns vorstellen, es sei das erste Mal. Das klingt paradox, zeigt aber, dass es eigentlich nicht darauf ankommt, weil es letztlich nur den gegenwärtigen Moment gibt. Weiterlesen

Als wär’s das letzte Mal

Gestern war ich nochmals im See. Laut Wetterprognosen würde nun der Herbst kommen, und ich wollte noch einmal das warme, ja heisse Wetter geniessen und mich im See abkühlen. Das kühle Wasser fühlen. Als ich dann im Wasser war, wurde mir bewusst, dass dies (vermutlich) das letzte Mal war in diesem Jahr. Und ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn es überhaupt das letzte Mal wäre…

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